freitag

wie schnell man sie erfreuen kann, die kleine sitzt auf dem bürgersteig, die kreide in der patschehand und malt. eine stadt mit milchmannauto und großen kringeln in der luft, daneben noch eine bäckerei und viele häuser mit gärten zweimal so groß, da wachsen blumen mit formen aus fernen ländern. die straßen sind kurvig wie achterbahnen und spielplätze in großer zahl. das mädchen spielt, die kreide in der hand, phantasie im kopf. als sie ging wurde es dunkel, kringel zogen auf und der himmel weinte. die schöne kleine welt in kleinen farbklumpen, grade verrichtet der nachbarhund sein geschäft.

im kopf bleibst du einer von ihnen, aber auf deine anwesenheit müssen sie verzichten um weiter zu kommen! wie schön es wäre mäusschen zu spielen- mal schaun was sie alle so treiben. weit weg wie sie sind. aber vielleicht gibt es da gar keine mäuse, sollte es aber weil die doch auch ankommen wollen, irgendwann. schade dass man alleine gehen muss, so fällt das alles schwerer, wenn ich dich mitnehmen könnte wäre das schön. wir zwei alleine- bis wir angekommen sind. dann muss keiner von uns angst haben wegen der einsamkeit und ungewissheit. dann haben wir zusammen angst. aber so geht es leider nicht also wird man sich verabschieden müssen, egal wer von wem. es wird für uns beide das gleiche bedeuten, nur dass derjenige der zuerst bleibt traurig sein wird weil der andere gegangen ist und der andere mit dem fühlt der es noch vor sich hat. schlimm wenn wir uns vermissen.

9.3.07 14:33

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